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Art.Nr. APP2167A/0.001
Geneticindisulfat (G418®) BioChemica 1 g

Geneticindisulfat (G418®) BioChemica, (Antibiotikum G418®, C20H40N4O10 • 2H2SO4), M= 692,70 g/molCAS-Nr.: 108321-42-2, HS-Nr.: 29419000Lagerung: RT, LGK: 6.1, R: 61, S: 53-36/37/39-45, fortpflanzungsgefährdendSpezifikation:Gehalt (TLC) min. 98%Wasser (K.F.) max. 10%Hinweis:Geneticindisulfat (G418®) blockiert die Proteinsynthese in Säugerzellen durch Störung der ribosomalen Funktion. Es ist ein Aminoglycosid-Antibiotikum mit einer zu Neomycin, Gentamycin und Kanamycin ähnlichen Struktur. Es findet Anwendung bei der Selektion von stabil transformierten Zellen, die das Neomycin-Resistenzgen (Aminoglycosidphosphotransferase) der Transposons Tn 5 bzw. Tn 601 tragen. Da das Antibiotikum für viele Zellen toxisch ist, muss die optimale Konzentration für jeden Zelltyp bestimmt werden. Sie liegt in der Regel zwischen 50 und 1000 ?g/ml. Bei einer Konzentration von 500 ?g/ml wurden zum Beispiel 70 % der HepG2-Zellen nach einer Woche Inkubation abgetötet und 100 % stellten ihr Wachstum ein (2). Da die Potenz des Antibiotikums von Charge zu Charge schwanken kann, wird empfohlen größere Vorräte einer getesteten Charge anzulegen, um das System standardisieren zu können. Zellen teilen sich ein oder zweimal in Gegenwart der lethalen Dosis von Geneticindisulfat, so dass ein Selektionseffekt erst nach mehreren Tagen sichtbar wird. Stabilität und Löslichkeit: Geneticindisulfat ist als Feststoff bei +4°C stabil. Lösungen werden bei -20°C gelagert und sind bis zu 2 Jahre stabil. Es wird die Herstellung von Geneticindisulfat-Stammlösungen in stark gepufferten Lösungen (z. B. 100 mM Hepes, pH 7,3, siehe Ref. 3) empfohlen, damit die Zugabe des Antibiotikums zum Medium dessen pH-Wert nicht ändert. Stammlösungen können mit einer Konzentration von 50 mg/ml angesetzt werden.Literatur:(1) Liscovitch, M. et al. (1991) Biochem. J. 279, 319-321 / Hemmung der Phospholipase D durch Aminoglycosid-Antibiotika.(2) Kumar, S. et al. (1994) Biochem. Mol. Biol. Int. 32, 1059-1066 / Vergleich von drei Transfektionsmethoden unter Verwendung der G418®-Resistenz.(3) Ausubel, F.A., Brent, R., Kingston, R.E., Moore, D.D., Seidman, J.G., Smith, J.A. & Struhl, K. (eds.) 2000. Currrent Protocols in Molecular Biology. Seite 9.5.7 Suppl. 39 John Wiley & Sons, New York.

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