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Gruppe:Biochemikalien
Untergruppe:Lösungsmittel,Glyoxal
Artikel:Glyoxal-Lösung 40% für die Molekularbiologie
Bezeichnung:

Glyoxal-Lösung 40% für die Molekularbiologie, (Ethandial, Oxalaldehyd, C2H2O2), M= 58,04 g/mol

CAS-Nr.: 107-22-2, HS-Nr.: 29121900, EG-Nr.: 2034749

Lagerung: 2 bis 8°C, LGK: 10-13, Entsorgung: 7, R: 20-36/38-43-68, S: 36/37 / WGK: 1, reizend, gesundheitsschädlich, sensibilisierend, Giftklasse (CH): 3

Spezifikation:

  • DNasen/RNasen/Proteasen.....nicht nachweisbar
  • Gehalt (titr.) min. 40%
  • Chlorid max. 0,01%
  • Sulfat max. 0,01%
  • Fe max. 0,001%
  • Pb max. 0,001%

Hinweis:

Glyoxal und DMSO werden zur Denaturierung von RNA vor der Agarosegelelektrophorese verwendet. Die RNA-Banden, die durch Northern-Hybridisierung nachgewiesen werden, sind schärfer als mit anderen Systemen. Glyoxal oxidiert an der Luft sehr leicht und kann in dieser Form zur RNA-Fragmentierung führen. Deshalb muss die Glyoxal-Lösung vor Gebrauch deionisiert werden. Dazu wird sie mit einem Ionenaustauscherharz ('mixed-bed resin') gereinigt, bis der pH-Wert über 5,0 liegt. Mit einem Säulenvolumen von 1 ml können 2 - 3 ml Glyoxal gereinigt werden. Das so behandelte Glyoxal wird in kleinen Aliquots bei -20°C gelagert. Jedes Aliquot sollte nur einmal verwendet werden. Ein Präzipitat, das sich während der Lagerung bilden kann, kann durch Erwärmen (50 - 60°C) in Lösung gebracht werden. Da Glyoxal mit Ethidiumbromid reagiert, sollten Gele erst nach dem Lauf gefärbt werden.

Glyoxal-Lösung 40% für die Molekularbiologie