| Produktgruppen | |
| Gruppe: | Biochemikalien |
| Untergruppe: | Lösungsmittel,Formaldehyd |
| Artikel: | Formaldehyd-Lösung 37% für die Molekularbiologie |
| Bezeichnung: | Formaldehyd-Lösung 37% für die Molekularbiologie, (Formalin, Formol, CH2O), M= 30,03 g/mol CAS-Nr.: 50-00-0, HS-Nr.: 29121100, EG-Nr.: 2000018 Lagerung: RT, LGK: 6.1 A, Entsorgung: 7, R: 23/24/25-34-39/23/24/25-40-43, S: 26-36/37/39-45-51 / WGK: 2, giftig, ätzend, krebserzeugend, sensibilisierend, Klasse / PG: 8 / III, UN 2209, Giftklasse (CH): 3, hygroskopisch Eigenschaften:
Spezifikation:
Hinweis: Für die Northern-Blot-Analyse wird RNA in Formaldehyd-haltigen, denaturierenden Agarosegelen aufgetrennt. Das Agarosegel enthält 2,2 M Formaldehyd. DNA wandert bei gleicher Größe langsamer als RNA in Formaldehyd-haltigen Gelen. Deshalb können DNA-Größenmarker nur bedingt eingesetzt werden, besonders dann, wenn unbekannte RNAs untersucht werden. Gele, die Formaldehyd enthalten, sind weicher als nichtdenaturierende Agarosegele und müssen deshalb vorsichtiger hantiert werden. Formaldehyd vermag auch Proteine mit Proteinen oder Proteine mit DNA zu vernetzen. Da diese Vernetzung reversibel ist, ist Formaldehyd gut für die Untersuchung von Proteinen/DNA geeignet, die später weiter analysiert werden sollen. Die Puffer sollten allerdings keine primäre oder sekundäre Amine enthalten, da diese mit Lysinen in den Proteinen vernetzt würden. Triethanolamin, Hepes oder Phosphat sind die Puffer der Wahl. Achtung: Formaldehyd-Dämpfe sind giftig. Lösungen mit Formaldehyd sollten unter dem Abzug hergestellt werden. Gelapparaturen mit Formaldehydlösungen sollten, wenn immer möglich, abgedeckt werden. Alternativ zum giftigen Formaldehyd kann auch Guanidinthiocyanat für Northern-Blotting verwendet werden. In einer Endkonzentration von 20 mM denaturiert auch Guanidinthiocyanat RNA im Agarosegel (siehe APP1107). |
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